Der 24-Stunden Burginsellauf unterstütz mit seinen Einnahmen und Spenden gemeinnützige Vereine und Institutionen.
Alle Überschüsse werden zu 100% gespendet. Das Organisationsteam arbeitet zu 100% ehrenamtlich!

Mit den Einnahmen und Spenden konnten aus dem Jahr 2017 folgende Institutionen und Vereine folgende Projekte realisieren:

KPR – Kommunaler Präventionsrat der Stadt Delmenhorst
„Weg von der Straße!“ und „gesellschaftlicher Zusammenschluss durch Sport!“ sind die wesentlichen Ziele des nächtlichen Angebotes, an dem jährlich durchschnittlich 1500 vorwiegend Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrations- und Fluchthintergrund an insgesamt rund 30 Abenden teilnehmen. In den zurückliegenden Jahren ist es den Mitternachtshallen vielfach gelungen, als Sprungbrett in einen regulären Sportverein, insbesondere im Bereich Fußball, zu dienen. Finanziert wird dieses freiwillige Angebot von der Stadt Delmenhorst, vom Verein zur Förderung der kommunalen Kriminalprävention in Delmenhorst e.V. sowie überwiegend aus Spenden. Mit der großzügigen Spende des 24-Stunden Burginsellaufs konnten die KPR Mitternachtshallen im Jahr 2017 viel bewegen! Dieser Betrag sicherte zum einen an 5 Mitternachtshallen-Abende die Honorare für je vier Übungsleiter mit insgesamt ca. 250 Teilnehmern. Darüber hinaus war es uns am 10. November 2017 erstmals möglich, einen für alle Teilnehmer der Mitternachtshalle kostenlosen Besuch des Weserstadions inklusiv Bustransfer und Beiträgen zur Stadionführung zu organisieren. Die Teilnehmer, die noch nie im Weserstadion waren, staunten über die räumlichen Dimensionen des Stadions sowie über den riesigen Verwaltungsaufwand. Die Stadionführung wurde von einem deutschsprachigen und einem englischsprachigen Stadionführern angeboten. Hier konnten alle Fragen rund um die Historie sowie die aktuellen Entwicklungen von Werder Bremen gestellt und beantwortet werden. Beinahe andächtig wurden die Exponate des WUSEUMS betrachtet und einige Teilnehmer konnten sich sogar eine Zukunft als Profi vorstellen… Die allergrößte Gaudi für die Gruppe war allerdings das Sitzen auf dem Podium des Presseraums.

Wir danken dem 24-Stunden Burginsellauf sehr herzlich für die finanzielle Unterstützung: für die Bezahlung der Übungsleiter, für ein paar sehr schöne und interessante Stunden im Weserstadion, für einen weiteren Schritt in Richtung (Sport-) Integration und nicht zuletzt zur Prävention von Ausgrenzung und Vorurteilen.“

GIK – Gesundheit im Kindesalter e. V.
Laute Musik ertönt aus dem Rekorder, der auf dem Boden der Sporthalle steht. Acht Kinder krabbeln auf allen Vieren durch die Halle. Dann stoppt die Musik und die Jungen und Mädchen verharren sofort in der Bewegung. „Super und jetzt bewegt euch alle mal wie eine Schlange durch die Halle“, ruft Gruppenleiterin Samira Bouamaied, die die Musik wieder anstellt. Kurz darauf schlängeln sich alle Kinder auch schon über den Boden, danach geht es weiter mit dem Spiel Kettenfangen. Das Projekt „Kinderwelt ist Bewegungswelt“, das bereits 2001 in Delmenhorst ins Leben gerufen wurde, ist nun nach längerer Pause wieder neu aufgelegt worden. Das Angebot ist der letzte Baustein einer seit einem Jahr etablierten engen Kooperation von Sprachheilkindergarten, Primero, Ergotherapie Hellrung, Krankengymnastik Rautenhaus, Tanz- und Bewegungstherapeutin Kattenbaum, dem Stadtsportbund sowie dem Verein Gesundheit im Kindesalter (GIK), die sich zur  Arbeitsgemeinschaft Psychomotorik zusammengeschlossen haben. „Die Zahl der Kinder mit Bewegungsproblemen ist relativ hoch“, erklärt GIK-Vorsitzender Johann Böhmann. Oftmals hätten sie Entwicklungsstörungen oder auch Haltungsschäden, was sich auch immer wieder auf den psychischen Zustand der Kinder auswirke. „Häufig kommt es zu Konzentrationsschwierigkeiten“, sagt Böhmann. Das spiegelt sich dann auch in Krankheitsbildern wider, wie etwa dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS). „Diese Kinder brauchen neben Medikamenten auch Bewegung“, sagt Böhmann. Der Bedarf sei groß, aber nicht immer könnten Kinder gleich eine psychomotorische Therapie machen. Um dem Bedarf Abhilfe zu schaffen, gibt es das Projekt „Kinderwelt ist Bewegungswelt“. In zwei Gruppen können sich in der Sporthalle der Grundschule am Grünen Kamp montags von 15.30 bis 16.30 Uhr Vorschulkinder sowie von 16.30 bis 17.30 Uhr Schüler unter Leitung von Motopädin Samira Bouamaied frei bewegen. „Es geht ums Experimentieren und auch darum, eigene Stärken zu entdecken und auszubauen“, erklärt Bouamaied, die die acht Kinder nun zu sich in die Mitte ruft. Im Sitzkreis wird nun erst mal mit der Hand auf der Brust gefühlt, wie schnell das eigene Herz pocht nach der ganzen Anstrengung. Merle ist allerdings noch etwas schüchtern und bleibt lieber noch einen Moment bei ihrer Mutter auf der Bank sitzen, von wo aus sie den anderen zuschaut. Als die Kinder dann anfangen, der Reihe nach verschiedene Rythmen auf den Boden zu klopfen, traut auch sie sich wieder dazu. „Ziel ist es auch, dass die Eltern irgendwann draußen bleiben“, sagt Bouamaied. „Kinder bewegen sich in der Regel viel freier, wenn sie losgelöst sind.“ Dieser Tag ist eine Ausnahme, zur ersten Probestunde darf es noch etwas elterliche Unterstützung geben. Wichtig bei dem Projekt ist vor allem, dass alles auf rein freiwilliger Basis ist. „Es geht um Spaß und Freude an der Bewegung und natürlich auch Fantasie“, erzählt Bouamaied. Die Kinder sollen sich frei bewegen können, ohne jeglichen Zwang. Deswegen soll es auch eine Ruheecke geben, wo die Kinder auch mal zwischendurch Pause machen können, wenn sie wollen. Die Entscheidung bleibt den Jungen und Mädchen selbst überlassen. Langfristiges Ziel des Projektes ist es außerdem, die Kinder über das spielerische Bewegungsangebot für weiteren Sport zu begeistern. „Dadurch soll die Hemmschwelle abgebaut werden, bei Vereinen mitzumachen“, erklärt Böhmann, der sich auch wünschen würde, den ein oder anderen Verein für das Projekt gewinnen zu können. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von vier bis 14 Jahren. Die Gruppen bieten dabei Platz für insgesamt je zehn Kinder. Noch sind einige Plätze in den beiden Gruppen frei. Als niedrigschwelliges und kostenfreies Angebot wird das Projekt vorerst über Spenden von GIK finanziert.

Freundeskreis Knistergrundschule
Vielen Dank für die tolle Spende in Höhe von 1000 € für den Freundeskreis Knistergrundschule in Delmenhorst Annenheide und Adelheide.
Wir konnten mit der Spende viele tolle Anschaffungen wie z.B. mehrere Springseile, eine Slackline, Badminton Set’s, einen neuen Fußball und Stoppuhren und einiges mehr anschaffen.
Aber auch Materialien für die Sicherheit unserer Kinder wie Fahrradhelme einen Erste Hilfe Koffer für Schulen oder eine Zahnrettungsbox konnten damit realisiert werden. Die Neuanschaffungen wurden von den Sportlehrer/innen mit Freude entgegen genommen und die Kinder werden davon sicherlich sehr profitieren.